Folgende Projekte sind bisher durch das IHA bearbeitet wordenAkustische Untersuchungen an Hörgeräten Audiologie-Initiative Niedersachsen (Projektseite) Development and Test of Speech-like test signals for hearing instruments Entwicklung von Qualitätskriterien für die Charakterisierung von Hörgeräten Geräuschreduktionsalgorithmen Geschichte der Akustik anhand der Geschichte großer Akustiker Virtual Sound Engineer (ViSE): Double M/S Tool: Entwicklung von elektroakustischen Messverfahren für nichtlineare digitale Hörgeräte ECMA mit Elan: ELearning in der professionellen Musikausbildung Kompetenzzentrum HörTech
Laufende Projekte: | Projekttitel: | Akustische Untersuchungen an Hörgeräten | | Gefördert durch: | Phonak AG, Schweiz | | Mitarbeiter: | Prof. Dr. Matthias Blau, Dipl.-Ing. (FH) Tobias Sankowski | | Beschreibung: | Im Rahmen dieses Projekts werden 2 Teilprojekte (zum Okklusionseffekt und zu offenen Anpassungen) bearbeitet. Unter dem Okklusionseffekt versteht man die Gesamtheit der subjektiv empfundenen Störungen, die mit dem Verschließen des Gehörgangs, z.B. durch die Otoplastik eines Hörgerätes, einhergehen. Ziel des Projekts ist es, Zusammenhänge zwischen dem objektiven Okklusionseffekt und kontrollierbaren Hörgeräte-Parametern aufzudecken und derart zu quantifizieren, dass eine Minimierung des Okklusionseffekts bei der Auswahl und Anpassung von Hörgeräten realisiert werden kann. Bei den sogenannten offenen Anpassungen von Hörgeräten wird der Gehörgang nicht mehr durch eine individuelle Otoplastik verschlossen, sondern der Schallschlauch wird durch Standard-Passteile im ansonsten weitgehend unverschlossenen Gehörgang fixiert. Diese Art der Versorgung wird zunehmend populär, birgt aber neben anderen Problemen insbesondere eine erhöhte Rückkopplungsgefahr. Ziel des Projekts ist es, die typische Variabilität der akustischen Kenngrößen zu bestimmen und festzustellen, inwieweit die bisherige Herangehensweise bei der Vorhersage und der Berücksichtigung von Feedback-Schwellen in der Hörgeräte-Anpassung beibehalten werden kann. | | Projekttitel: | Audiologie-Initiative Niedersachsen | | Gefördert durch: | Niedersächsisches Vorab der Volkswagenstiftung | | Partner: | HörTech gGmbH, Universität Oldenburg, Medizinische Hochschule Hannover | | Mitarbeiter: | Prof. Dr. Matthias Blau, Prof. Dr. Inga Holube | | Beschreibung: | HNO-Mediziner und Hörforscher aus Hannover und Oldenburg haben eine gemeinsame Audiologie-Initiative Niedersachsen gestartet. Ein Ziel ist die Optimierung der audiologischen Diagnostik. Im Vordergrund stehen die Einflüsse der individuellen Besonderheiten eines Hörgeschädigten auf die Leistung von audiologischen Produkten. Neben dieser audiologischen Forschung möchte die Audiologie-Initiative Ergebnisse der Grundlagenforschung schnellstmöglich in die Entwicklung neuer audiologischer Produkte sowie zur besseren klinischen Versorgung der Patienten einsetzen. Um die Übertragung neuer Forschungsergebnisse in die Praxis noch effizienter zu gestalten, soll die Infrastruktur der audiologischen Zentren in Hannover und Oldenburg weiter ausgebaut werden. | | Projekttitel: | Development and Test of Speech-like test signals for hearing instruments | | Gefördert durch: | EHIMA (European Hearing Instrument Manufacturer Association) | | Partner: | HörTech gGmbH | | Mitarbeiter: | Prof. Dr. Inga Holube, MSc. Dipl.-Ing. (FH) Stefan Fredelake | | Beschreibung: | Zur Analyse und Charakterisierung der Übertragung von Sprache durch ein System (z.B. ein modernes nichtlineares Hörgerät oder ein Telekommunikationsgerät) wird ein Testsignal benötigt, das reproduzierbare Messbedingungen ermöglicht und möglichst alle Eigenschaften von Sprache aufweist. Zu diesen Eigenschaften zählen neben dem Spektrum z. B. das Modulationsspektrum und der Grundfrequenzverlauf sowie dessen Harmonische. Künstlich erzeugte Signale erfüllen diese Anforderungen nur unzureichend. Aufnahmen mit realen Sprechern repräsentieren dagegen nur eine Sprache und sind deshalb u. U. nicht international einsetzbar. In diesem Projekt wird ein internationales Sprach-Testsignal (International Speech Test Signal, ISTS) entwickelt, das in Zusammenarbeit mit der ISMADHA-Arbeitsgruppe der European Hearing Instrument Manufacturing Association (EHIMA) entworfen wurde. Das Testsignal beruht auf natürlicher Sprache, ist aber trotzdem im Wesentlichen unverständlich. Zur Erzeugung wurden Aufnahmen mit weiblichen Sprechern in sechs verschiedenen Sprachen erstellt. Diese Aufnahmen wurden in Segmente zerlegt und in zufälliger Reihenfolge wieder aneinander gehängt. Dadurch bleiben alle relevanten Eigenschaften von Sprache erhalten. Eine mögliche Anwendung des neuen Testsignals ist die Bestimmung der Verstärkung von Sprache in Hörgeräten. Viele weitere Anwendungen, bei denen Sprache übertragen, verarbeitet oder als Störer verwendet wird, sind denkbar. | | Projekttitel: | Entwicklung von Qualitätskriterien für die Charakterisierung von Hörgeräten | | Gefördert durch: | AGIP und EFRE | | Partner: | KIND Hörgeräte GmbH & Co. KG, Kompetenzzentrum HörTech gGmbH und Hörzentrum Oldenburg GmbH | | Mitarbeiter: | Prof. Dr. Inga Holube, Prof. Dr. Martin Hansen, MSc. Dipl.-Ing. (FH) Stefan Fredelake, Dipl.-Ing. (FH) Monika Kappelmann | | Beschreibung: | Ziel dieses Projektes ist die Charakterisierung von Hörgeräten durch verschiedene Qualitätsmaße unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse des individuellen schwerhörigen Patienten. Dazu werden einerseits bereits existierende Qualitätsmaße (z.B. Modulations-Transfer-Funktion, Perzentilverteilung, S/N nach Hagerman, PEMO-Q) verwendet, andererseits aber auch darauf aufbauende weiterentwickelte Mess- und Auswertemethoden betrachtet und durch Vergleich mit subjektiven Untersuchungen an schwerhörigen Patienten evaluiert. Die Ergebnisse der Mess- und Auswertemethoden sollen in einer übersichtlichen Form visuell dargestellt werden, so dass daraus Schlussfolgerungen für die Auswahl und die Einstellung von Hörgeräten für einen individuellen Patienten gezogen werden können. Die Ergebnisse sind nicht nur für Hörgeräteakustiker, sondern auch für Hörgerätehersteller interessant, die damit die Anwendbarkeit und die Konsequenzen ihrer Hörgeräte und deren Einstellung für exemplarische, repräsentative Hörverluste abschätzen können. | | Projekttitel: | Geräuschreduktionsalgorithmen | | Gefördert durch: | Siemens Audiologische Technik GmbH | | Mitarbeiter: | Prof. Dr.-Ing. Jörg Bitzer, Prof. Dr. Inga Holube, Dr.-Ing. Uwe Simmer | | Beschreibung: | Ziel dieses Projektes ist die Evaluation und Weiterentwicklung einkanaliger Geräuschreduktionsverfahren. Es werden unterschiedliche bekannte Algorithmen zur Geräuschreduktion getestet und für die Anwendung im Hörgerät optimiert. Dieses geschieht in enger Kooperation mit der Siemens Audiologische Technik GmbH. Besonderen Wert wird auf den Vergleichstest gelegt. | | Projekttitel: | Geschichte der Akustik anhand der Geschichte großer Akustiker | | Gefördert durch: | Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven | | Mitarbeiter: | Prof. Dr. Matthias Blau | | Beschreibung: | Die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) hat ein Projekt gestartet, bei dem die "Geschichte der Akustik" anhand der biographischen, wissenschaftlichen und wissenschaftsorganisatorischen Daten großer Akustiker bzw. großer Wissenschaftler, die zur Entwicklung des Fachgebietes Akustik beigetragen haben, dargestellt werden. Das Projekt soll den Grundsatz verfolgen, dass ein wissenschaftliches Fachgebiet immer von Personen betrieben und entwickelt wird und die Rasanz der Entwicklung sowie die Qualität der Erkenntnisse von den individuellen Leistungen der betreffenden Wissenschaftler bestimmt wird. Am IHA der FH werden im Rahmen dieses Projekts Ausarbeitungen über Gustav Theodor Fechner, Georg Simon Ohm, Ernst Heinrich Weber und Wallace Clement Sabine geschaffen. | | Projekttitel: | Virtual Sound Engineer (ViSE): | | Gefördert durch: | BMBF AiF FH³ Programm | | Partner: | Hochschule Bremen, Prof. Dr. J. Loviscach Wizoo Sound Design GmbH, Bremen | | Mitarbeiter: | Prof. Dr. Jörg Bitzer, Dr. Uwe Simmer, MSc. Dipl.-Ing. (FH) Sven Fischer | | Beschreibung: | Ziel dieses Projektes ist es, Routine-Arbeitsabläufe eines Ton-Ingenieurs zu automatisieren. Dabei werden als Zielgruppen zum einen Musiker gesehen, denen ermöglicht werden soll, bessere Vorabmischunen ihrer Arbeit selbstständig zu erzielen. Zum anderen sollen Hilfsmittel geschaffen werden, die es Ton-Ingenieuren erlauben mit höherer Effizienz ihre Arbeit zu verrichten. | Beendete Projekte: | Projekttitel: | Double M/S Tool: | | Gefördert durch: | Schoeps GmbH | | Mitarbeiter: | Dipl. Ing. (FH) Christopher Haut, Prof. Dr. Jörg Bitzer, MSc. Dipl.-Ing. (FH) Sven Fischer | | Beschreibung: | Das von der Firma Schoeps entwickelte Doppel M/S Verfahren eignet sich besonders als kompakte Lösung für die Surround-Aufnahme. Hierbei werden aus zwei Nieren und einem Acht-Mikrofon Signalen fünf Surround-Kanaäle berechnet. Die Berechnung der Kanäle kann dabei besonders flexibel gehalten werden und ermöglicht eine getrennte Steuerung der Richtcharaktersitik und des Mikrofonwinkels zur Quelle. Aufbauend auf den Erkenntnissen und Erfahrungen der Firma Schoeps wurde ein VST-Plug-In entwickelt, dass eine einfache Bedienung und Einstellung ermöglicht. | | Projekttitel: | Entwicklung von elektroakustischen Messverfahren für nichtlineare digitale Hörgeräte | | Gefördert durch: | Arbeitsgruppe Innovative Projekte (AGIP) | | Partner | Kompetenzzentrum HörTech gGmbH, Hörzentrum Oldenburg GmbH, Acousticon Hörsysteme GmbH | | Mitarbeiter: | Prof. Dr. Inga Holube, Prof. Dr. Martin Hansen, Dipl. Ing. Richard Schultz-Amling, MSc. Dipl.-Ing. Stefan Fredelake | | Beschreibung: | Charakterisierung nichtlinearer Hörgeräte mittels Modulationstransferfunktion | | Projekttitel: | ECMA mit Elan: ELearning in der professionellen Musikausbildung | | Gefördert durch: | Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur | | Partner: | OFFIS e.V. in Oldenburg, Musikhochschule Hannover (Abteilung ECMA), L3S (An-Institut der Universität Hannover) | | Mitarbeiter: | Prof. Dr.-Ing. Jörg Bitzer | | Beschreibung: | Videokonferenztechnologie gehört heute zum Alltag in Unternehmen und beim E-Learning. Die existierenden Systeme scheitern jedoch, wenn mehr als nur Sprachverständlichkeit gefragt ist. Ziel des Projektes „ECMA mit ELAN“ war die Entwicklung und Erprobung eines Systems, mit dem der Unterricht von Streichquartetten über das Internet ermöglicht wird. An dem Projekt waren vier niedersächsische Institute beteiligt: | | Projekttitel: | Kompetenzzentrum HörTech | | Gefördert durch: | BMBF | | Partner: | HörTech gGmbH, Hörzentrum Oldenburg, Universität Oldenburg, Universität Gießen, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg, Kind Hörgeräte GmbH, Siemens Audiologische Technik GmbH in Erlangen, AudioService in Herford, Sennheiser electronic GmbH in Wedemark, Dreve Otoplastik GmbH in Unna, Bundesinnung der Hörgeräteakustiker | | Mitarbeiter: | Prof. Dr. Inga Holube, Dipl. Ing. Richard Schultz-Amling, MSc. Dipl.-Ing. (FH) Stefan Fredelake | | Beschreibung: | Systemtechnik des „intelligenten HiFi-Hörgeräts“ der Zukunft und Optimierung der Versorgung und Rehabilitation mit Hörgeräten |
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