Studierender von Hörtechnik und Audiologie präsentiert seine Praxissemester-Arbeiten auf internationaler Konferenz
Für Georg Stiefenhofer, Studierender im Studiengang Hörtechnik und Audiologie, hat sich der Praxissemesteraufenthalt im vergangenen Semester gleich mehrfach gelohnt. Er absolvierte sein Praxissemester in der Foschungsabteilung eines großen amerikanischen Hörgeräteherstellers. Während seines 18-wöchigen Aufenthalts in Berkeley in Kalifornien arbeitete er an grundlegenden Fragen zur Effizienzsteigerung beim vermeintlich einfachen, schon seit langem gelöst geglaubten Problem der Hörschwellenmessung bei schwerhörenden Probanden. Zusammen mit der dortigen Forschungsgruppe gelang es ihm, die benötigte Anzahl von Wiederholungsmessungen zu reduzieren und dabei gleichzeitig deren Messgenauigkeit zu erhöhen. Die Ergebnisse wurden so positiv aufgenommen, dass Herr Stiefenhofer sich nach Ende des Praxissemesters noch ein zweites Mal auf den Weg über den Atlantik machen musste: Er präsentierte die Ergebnisse seiner Arbeiten auf der Jahrestagung der renommierten "Acoustical Society of America", einer internationalen Konferenz, die vergangene Woche in Salt Lake City stattfand.
Ein Praxissemester-Aufenthalt im europäischen oder außereuropäischen Ausland ist für Studierende der Hörtechnik und Audiologie natürlich mit gewissen Renommé verbunden. Allerdings ist er keine Seltenheit, u.a. aufgrund der guten internationalen Kontakte der fünf Professoren des Studiengangs.
Dagegen stellt ein Konferenzbeitrag als Erstautor eines sogenannten "Posters" auf einer internationalen Tagung jedoch einen besonderen Erfolg für Herrn Stiefenhofer dar, der weit über den Erwartungen liegt, die normalerweise an Studierende im 5. Semester gestellt würden, so Prof. Dr. Martin Hansen, der den Aufenthalt in Berkeley seitens der FH betreute.