Projekte im Studium

 

 

 

Im fünften und sechsten Semester werden in Kleingruppen Projekte semesterbegleitend bearbeitet. Ziel dieser halbjährlichen Arbeiten ist das Erlernen von Teamarbeit und das Auseinandersetzen mit einem praktischen Thema über einen längeren Zeitraum hinweg.

 Laufende und abgeschlossene Projekte

Folgende Projekte werden in diesem bzw. wurden in den vergangenen Semestern bearbeitet:

 

 

Thema: Automatische Musik-Transkription
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Hansen
Beschreibung:

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines Systems, das Musikstücke automatisch in die entsprechende Darstellung als Notenschrift umwandelt.  Die Musik kann dabei entweder direkt via Soundkarte aufgenommen werden oder aus einem wav-file stammen. Als Startpunkt soll die Musik zunächst nur von jeweils einem Instrument stammen, nicht polyphon (d.h. einstimmig) gespielt sein und ein gleichbleibendes Taktmaß aufweisen. Der Algorithmus soll automatisch Notenhöhen und -dauern ermitteln und diese mittels einer geeigneten Zwischenkodierung in eine Notenschrift unter Verwendung von lilypond umwandeln.  Als Erweiterung soll im Projekt eine Liederkennung entwickelt werden, die ein in beliebiger Tonlage vorgespieltes Musikstück einem Stück in einer Liste mit bekannten Stücken zuordnen kann.


 

Thema: TF-Morphing mit parametrischen Equalizern als VST PlugIn
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Bitzer
Beschreibung:

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines VST Plug-Ins, dass die Anpassung des Klangs einer Datei an den Klang einer anderen Datei ermöglicht. Die bisher verwendeten kommerziellen Lösungen für dieses Problem basieren auf der Berechnung der Übertragungsfunktion (Transfer Function TF) zwischen den beiden Spektren der Dateien und einer anschließenden Filterung mit dieser Übertragungsfunktion mittels FFT-basierten Algorithmen. In diesem Projekt soll statt der FFT ein siebenbändiger parametrischer Equalizer an die Übertragungsfunktion angepasst werden. Das zugrundeliegende Problem ist nichtlinear und mathematisch nicht exakt lösbar, so dass effiziente iterative Suchalgorithmen programmiert werden müssen. Zusätzlich ist ein Equalizer PlugIn zu erstellen.


 

Thema: Audiovisuelle Interaktion
Projektleitung: Prof. Dr. Inga Holube, Sven Franz
Beschreibung:

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Durchführung eines Testes, mit dem der Einfluss visueller Reize auf die akustische Wahrnehmung untersucht werden kann. Es soll untersucht werden, ob Ergebnisse aus bereits publizierten Studien zum Einfluss von Farben auf die Lautheitswahrnehmung auf andere Anwendungspeispiele und andere Testmethoden übertragen werden können. Die Implementierung des Testes soll in Flash erfolgen.


 

Thema: Implentierung einer optimierten L-Chirp Bera mit Hochpassmaskierung
Projektleitung:

Dipl.-Phys. Rainer Blum

Beschreibung:

 


 

Thema: Hallgerät mit Midi-Steuerung
Projektleitung: Dr. Ing. Uwe Simmer
Beschreibung:

Ziel dieses Projektpraktikums war die Entwicklung eines Hallgeräts mit 19'' Gehäuse, symmetrischen Ein- und Ausgängen und der Möglichkeit die Parameter über einen Midi-Controler zu steuern. Hardwarebasis des Hallgeräts ist ein Blackfin DSP.
Der Nachhall wird erzeugt durch eine Kombination aus frühen Reflexionen (dünn besetztes nichtrekursives Filter) und diffusem Nachhall (rekursiver Algorithmus).
Die frühen Reflexionen werden auf dem DSP durch ein Spiegelquellenmodell mit wählbarer Mikrofon-Richtcharakteristik berechnet. Zur Verbesserung der Diffusität werden die Orte der Spiegelquellen zufällig variiert.
Der diffuse Nachhall hat ein zeitvariantes Verhalten, das durch sinusförmige Variation der Verzögerungszeiten im Rückkopplungspfad mittels Lagrange-Filter realisiert wurde.
Die Parameter Direktschallanteil, frühe Reflexionen, diffuser Nachhall, Nachhallzeit, Nachhallfärbung und Korrelation der Stereokanäle können durch Midi-Kommandos eingestellt werden.


 

Thema: Realisierung eines EEG-Messverstärkers
Projektleitung: Holger Groenewold
Beschreibung:

 


 

Thema: Rekursive Nachhallerzeugung
Projektleitung: Dr. Ing. Uwe Simmer
Beschreibung:

In diesem Projektpraktikum wurden verschiedene aus der Literatur bekannte Verfahren zur Erzeugung von diffusem Nachhall in MATLAB implementiert und mit einem Paarvergleichstest bewertet. Der am besten bewertete Algorithmus wurde nach C portiert, woraus dann eine echtzeitfähige Version für einen 16-Bit Signalprozessor (Blackfin) entstand. Nachhallzeit und Dry/Wet-Verhältnis sind über Taster einstellbar.


 

Thema: Erstellen eines Hörspiels: "In 80 Tagen um die Welt"
Projektleitung: Michael Brammann
Beschreibung:

 


 

Thema: Flanger mit MIDI-Ansteuerung auf einem Blackfin-DSP
Projektleitung: Uwe Simmer
Beschreibung:

Aufgabenstellung dieses Projektpraktikums war die Implementierung eines Phasers-Effekts auf einem Blackfin BF533 DSP. Der Phaser wurde zuerst funktionell in MATLAB umgesetzt und anschließend auf den DSP portiert. Die Parameter des Phasers werden über einen Midi-Controller gesteuert. Dazu wurde eine MIDI-Implementierung für den DSP und ein Hardware-Interface zwischen der RS232-Schnittstelle des DSP und der Midi-Schnittstelle entwickelt.


 

Thema: DIY – Analogkompressor (UREI 1176 Clone)
Projektleitung: Marco Wilmes
Beschreibung:

Bau eines Analogkompressors nach einem DIY-Bauvorschlag und Erweiterung des Geräts um eine MIDI-fernsteuerbare Umschaltung der Betriebsmodi. In diesem Projekt wurde ein Analogkompressor komplett aufgebaut und mit zwei Originalen (UREI 1176LN / 1178 aus den Jahren 1973 und 1978) verglichen. Zusätzlich wurde eine Steuerung entwickelt, die die mechanische Umschaltung des Geräts ersetzt und sie elektrisch realisiert. Somit besteht die Möglichkeit das Gerät mit einer MIDI-Schnittstelle nachzurüsten und fernzubedienen.

Die DIY-Sektion von Gyraf Audio mit dem G1176 Projekt.

 

   

 

Thema: Bestimmung der Sprachverständlichkeit und der Reaktionszeit in Abhängigkeit von der Anzahl der Störsprecher bei normalhörenden und schwerhörigen Probanden
Projektleitung: Prof. Dr. Inga Holube
Beschreibung:

Um die Sprachverständlichkeit in Alltagssituationen möglichst realistisch nachzubilden, werden in der Regel Sprachverständlichkeitstests verwendet. Die Sprachverständlichkeitsschwelle (Speech-Reception-Threshold) ist ein Maß für die Beurteilung des Sprachverstehens in Störgeräuschen. Der von Wagner et al. (1999a-c) entwickelte Oldenburger Satztest (OLSA) ermittelt das Signal-Rausch-Verhältnis für eine Sprachverständlichkeit von 50 % (SRT). Ziel dieser Studie ist die Bestimmung der Sprachverständlichkeit und der Reaktionszeit in Abhängigkeit von der Anzahl der Störsprecher bei normalhörenden und schwerhörigen Probanden. Zur Bestimmung des SRTs wurde als Nutzsignal das Sprachmaterial des OLSAs verwendet. Als Störsignal dienten acht unterschiedliche Maskierer-Variationen (ein männl. Sprecher, ein weibl. Sprecher, zwei männl. Sprecher, ein männl. und ein weibl. Sprecher, vier männl. Sprecher, acht männl. Sprecher. 120 männl. Sprecher, OL-Noise). Das Sprachmaterial der männlichen Maskierer setzt sich aus dem Göttinger Satztest (GÖSA) (Kollmeier und Wesselkamp, 1997) zusam- men. Der Sprecher des GÖSAs und des OLSAs ist jeweils der gleiche, sodass das Nutz- und Maskierer-Signal identische Sprecher aufweisen. Das weibliche Sprachmaterial wurde aus dem Sprachmaterial des deutschspra- chigen NFIM (Taesler, 2008) gewonnen. Für die Messung der Reaktionszeit (Vocal Response Time) wurden die Antworten über ein Mikrofon aufgezeichnet, um in einer post-Analyse die VRT zu bestimmen. Um die Aus- wirkung des Hörvermögens auf die Sprachverständlichkeit und die Reaktionszeit für verschiedene Maskierer zu verifizieren, wurden die Messungen mit zehn normalhörenden (20-41 Jahre), sowie acht schwerhörigen (18-67 Jahre) Probanden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten ausschließlich auf einem höheren Signifikanzniveau signifikant unterschiedlichen SRTs für die unterschiedlichen Maskierer innerhalb einer Probandengruppe. Bei einer Anpassung des Signifikanzniveaus (Bonferroni-Korrektur) konnte dies nicht bestätigt werden. Im Vergleich der beiden Probandengruppen konnten signifikant unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden. Zudem konnte kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Reaktionszeit und Hörvermögen bzw. Maskiererart nachgewiesen werden.


 

Thema: Implementierung eines Faltungshalls auf einem 16-Bit Festkomma DSP
Projektleitung: Uwe Simmer
Beschreibung:

In diesem Projekt wurde ein Stereo-Faltungshall mit 2s Nachhallzeit bei 48 kHz Abtastfrequenz mittels partitionierter schneller Faltung im Frequenzbereich auf einem Blackfin-DSP implementiert. Zur Beschleunigung der Speicherzugriffe wurden die Spekraldaten im 16-Bit-Block-Floating-Point-Format gespeichert. Die Qualität des Faltungshalls wurde in einem A/B Vergleichstest mit 10 Versuchspersonen evaluiert: es wurde kein signifikanter Qualitätsunterschied zwischen der MATLAB- und der DSP-Version des Faltungshalls festgestellt.


 

Thema: Programmierung eines Hörtests in Actionscript
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Bitzer
Beschreibung:

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines Hörtests der zwei Alternativen anbietet und nach einer bestimmten Fragestellung eine Wahl erzwingt (Two-Alternative Forced Coice 2AFC). Solche Tests und Ihre Auswertung sind als Matlab-Skripte vorhanden und werden in vielen Forschungsprojekten im Institut eingesetzt, zum Beispiel um die Qualität von Geräuschreduktionsalgorithmen zu evaluieren. Diese Tests sollen in Action-Script / Flash umgesetzt werden, um unabhängig von Matlab testen zu können. Dies ermöglicht Hörtests auch außerhalb des IHAs weltweit zu zeigen und durchzuführen.


 

Thema: Akustische Messungen am IHA-Mikrofon
Projektleitung: Marco Wilmes
Beschreibung:

Akustische Messungen an einem selbst entwickelten Messmikrofon für representative Daten zur Erstellung eines Datenblattes. In diesem Projekt wurde das im Vorprojekt entwickelte Messmikrofon weiter verbessert und untersucht. Es wurden das Grundrauschen, die Richtcharakteristik, und der Maximalpegel vor dem Clipping gemessen.


 

Thema: Realisierung von 32-Bit FIR und IIR-Filtern auf einem 16-Bit Signalprozessor
Projektleitung: Uwe Simmer
Beschreibung:

In machen Fälle reicht die Rechengenauigkeit eines 16-Bit DSPs für eine vorgegebene Filterspezifikation nicht aus. Ein möglicher Ausweg ist eine Software-Realisierung mit erweiterter Genauigkeit. In diesem Praktikum wurden optimierte 32-Bit FIR- und IIR-Filter für den Blackfin-DSP entwickelt, die Realisierung von FIR-Filtern im Frequenzbereich untersucht und die Anleitung zum Praktikum "DSP-Programmierung" überarbeitet.


 

Thema: Einfluss des Maskierers und der Testmethode auf die Sprachverständlichkeitsschwelle von jüngeren und älteren Normalhörenden
Projektleitung: Prof. Dr. Inga Holube
Beschreibung:

Ziel dieser Studie war die Untersuchung der möglichen Einflüsse von Alter, Testmethode und Maskierer auf die Sprachverständlichkeitsschwelle (SRT) beim Oldenburger Satztest (OLSA). Dazu wurde der SRT bei drei verschiedenen Maskierern mit einer offenen und einer geschlossenen Testmethode bei 15 jüngeren (18-30 Jahre) und 15 älteren (50-63 Jahre) Normalhörenden bestimmt. Neben dem Standard-Maskierer des OLSA, dem OLnoise, wurde auch das für die Hörgerätemesstechnik entwickelte internationale Sprach-Testsignal (ISTS), sowie ein daraus generierter stationärer Maskierer (IFnoise) verwendet. Die Ergebnisse zeigen eine Verringerung des SRT um ca. 1 dB mit dem IFnoise und um ca. 12 dB mit dem ISTS im Vergleich zum OLnoise. Auffällig sind dabei die größeren interindividuellen Unterschiede im SRT für das ISTS im Vergleich zu den stationären Maskierern. Außerdem erzielten die jüngeren Probanden gegenüber den älteren Probanden einen um 1,4 dB reduzierten SRT. Die Unterschiede zwischen den beiden Testmethoden waren mit 0,2 bis 0,5 dB sehr gering. Darüber hinaus ist eine signifikante Verlängerung der Messdauer unter Verwendung der geschlossenen Testmethode im Vergleich zur offenen Testmethode nachweisbar, die bei den älteren Probanden besonders ausgeprägt ist. So benötigten die älteren Probanden im Median eine Zeitdauer von 7,8 min für eine Testliste mit der geschlossenen Testmethode mit einer Interquartilspannweite von 3,1 min, während die jüngeren Probanden eine Testliste in 6,4 min durchführen konnten und die Interquartilspannweite lediglich 0,8 min betrug. Außerdem zeigt der Verlauf der Signal-Rausch-Abstände innerhalb einer Testliste mit dem ISTS größere Schwankungen im Vergleich zum Verhalten bei OLnoise und IFnoise, welche auf die zeitlichen Fluktuationen des ISTS zurückzuführen sind.


 

Thema: Mikrofon
Projektleitung: Marco Wilmes
Beschreibung:

Entwicklung einer Bauanleitung für ein engtoleriertes Messmikrofon auf Basis einer Elektretkapsel mit geringem Kostenaufwand. In diesem Projekt wurden verschiedene Möglichkeiten untersucht ein robustes, stabiles, aber dennoch günstiges und zugleich engtoleriertes Messmikrofon mit handelsüblichen Bauteilen zu entwerfen. Dabei wurde ein Vorverstärker entwickelt, der mit zwei Elektretkapseln, die aus Versuchen bekannt sind, untersucht und mit kommerziellen Elektretkapsel-Messmikrofonen verglichen wurde. Der dabei entstandene Bauvorschlag lässt sich für rund 50€ realisieren. Das so entstandene Mikrofon hat eine absolut vergleichbare Toleranz zu den kommerziellen Produkten, es besteht sogar eine gute Möglichkeit ein Exemplar mit besseren Eckdaten zu realisieren.


 

Thema: Raumakustische Optimierung des Lichthofs der FH
Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Blau
Beschreibung:

Im Rahmen dieses Projekts soll die Raumakustik des Lichthofs der FH in Oldenburg untersucht und daraus Vorschläge für eine raumakustische Optimierung abgeleitet werden. Dabei werden raumakustische Messungen mit PureMeasurement sowie Computersimulationen mit CATT Acoustic eingesetzt.


 

Thema: Sprachaudiometrie
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Hansen
Beschreibung:

In diesem Projekt wird ein JFC ("Just Follow Conversation")-Test implementiert und dafür verwendet, die Sprachverständlichkeit in Rauschen für ein Kollektiv von Versuchspersonen zu messen. Eine Versuchsperson kann bei diesem Test selbsttätig denjenigen Signal-Rauschabstand kontinuierlich einstellen, den sie benötigt, um fortlaufender Sprache in einem Hintergrungrauschen gerade noch folgen zu können. Zusammen mit dem JFC-Test werden verschiedene Nicht-Standard-Methoden der Signalverarbeitung bzw. -darbeitung verwendet, z.B. "sinusoidal speech", BILD-speech, oder es wird die sog. "Speech-Reception-Bandwidth-Threshold" gemessen.

Ein kurzes Hörbeispiel für "sinusoidal speech":  orignal / sinusoidal

Ein Hörbeispiel für den BILD-Effekt (unbedingt mit Kopfhörer anhören!): BILD-Effekt


 

Thema:

Virtueller Hörgarten
Projektleitung: Prof. Dr. Inga Holube, Dipl.-Phys. Rainer Blum
Beschreibung:

In diesem Projekt wurde visuelle und akustische Demonstrationen des auditorischen Systems anhand von Matlab (GUI) erstellt. Diese Demonstrationen sollen sowohl zu Vorträgen dienen, als auch Außenstehenden die Möglichkeit bieten, das Thema Akustik etwas greifbarer zu machen. Das Projekt bekommt den Namen "Virtueller Hörgarten" in Anlehnung an den real entworfenen Hörgarten von HörTech. Zunächst wurden die Themen Frequenz, Tonhöhe, Tonkomplexe, Zweitöne, Lautstärke und MP3 implentiert. Diese Themen wurden innerhalb von 2er-Gruppen bearbeitet. Ziel des Projektes war es, eine Oberfläche aus einem Guß zu erstellen, das Thema individuell umzusetzen und nachfolgenden Studierenden die Möglichkeit zu geben, das erstellt Programm zu erweitern und/oder zu verbessern. Die Aufgabe umfasste eine Implementierung der jeweiligen Themen in Matlab. Die Ausarbeitung des Projektes beschränkte sich dabei nicht ausschließlich auf die jweiligen 2er-Gruppen, sondern erforderte eine allgemeine Absprache unter den einzelnen Gruppen. Abschließend wurde ein gemeinsamer Bericht erstellt, um spätere Modifikationen zu ermöglichen.


 

Thema: Aufbau und Messung mehrkanaliger Signale mit Hilfe von HdO-Geräten
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Bitzer
Beschreibung: In diesem Projekt wurde mit Hilfe dreikanaliger HdO-Geräten binaurale, sechskanalige Aufnahmen produziert. Es zeigte sich im Verlauf der Planungen, dass ein robustes, mobiles und netzunabhängiges Aufnahmesystem nur schwer realisierbar ist. Trotzdem ist es gelungen, Aufnahmen in der Mensa, in der Infothek und an der Ofener Straße durchzuführen. Zusätzlich wurde im schallarmen Raum die Richtcharakteristik am KEMAR (Künstlicher Kopf mit Torso) aufgenommen.

 

Thema: Aufbau und Inbetriebnahme einer Messapparatur für auditorisch evozierte Potenziale
Projektleitung: Dipl. Phys. Rainer Blum
Beschreibung: Beschreibung:     Für dieses Projekt wurden die Komponenten einer vorübergehend nicht im Betrieb befindlichen Forschungsapparatur zur Messung auditorisch evozierter Potenziale reaktiviert. Die Anlage wurde wiederaufgebaut und es wurden BERA-Messungen mit Click und verschiedenen Chirp-Stimuli durchgeführt. Zusätzlich wurden Testmessungen der Notched Noise BERA vorgenommen. Darüberhinaus wurden die verwendeten Signale genau hinsichtlich ihrer spektralen Eigenschaften untersucht.

 

Thema: Echtzeitfrequenzanalyse
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Hansen
Beschreibung:

Es wurde eine Echtzeit-Frequenzanalyse entwickelt. Diese funktioniert sowohl in Echtzeit für via Soundkarte aufgenommene Mikrofonsignale als auch offline für bereits als wav-file vorliegende Aufnahmen. Die aufgenommenen Schallsignale wurden blockweise mittels einer FFT in den Frequenzbereich transformiert und das Betragsspekrum dargestellt. Die Zeit- und Frequenzauflösung läßt sich dabei variabel einstellen und das Analyse-System läßt sich in Terzbändern auf absolute Schallpegel in dB SPL kalibrieren. Das System wurde mittels Matlab programmiert. Die Echtzeit-Kommunikation mit der Soundkarte geschah mittels der open-source software portaudio in Kombination mit einem selbst programmierten Matlab-mex-file.


 

Thema: Subtraktiver Synthesizer als VST Instrument
Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Bitzer
Beschreibung:

In diesem Projekt wurde ein klassischer monophoner Synthesizer basierend auf subtraktiver Synthese realisiert. Die Realisierung erfolgte in C++ als VST Instrument, um eine echtzeitfähige und spielbare Version zu erhalten. Als Besondereiten hat der entwickelte Synthesizer eine Hard-Synchronisation der beiden Oszillatoren. Die Verschaltung und die von Nutzer einzustellebaren Parameter können dem folgenden Bild entnommen werden.


 

Thema: Oldenburg - Ein akustisches Stadtbild
Projektleitung: Michael Brammann
Beschreibung:

In diesem Projekt wurden mehrspurige Mikrofonaufnahmen von interessanten akustischen Situationen in Oldenburg durchgeführt. Als Beispiel wurden die Kramermarktsorgel, das Glockengeläut der Lambertikirche und ein Basketballspiel der EWE- Baskets aufgenommen. Diese Aufnahmen wurden einerseits in einer Surroundvorführung präsentiert, andererseits wurde daraus eine Stereo-CD erstellt. Das Ziel dieses Projektes war das Kennenlernen von verschiedenen Aufnahmetechniken für unterschiedliche akustische Situationen. Des weiteren mussten die Aufnahmen mit professioneller Software verarbeitet und geschnitten werden. (Großes Bild 350kB)


 

Thema: RECD
Projektleitung: Prof. Dr. Inga Holube
Beschreibung: In diesem Projekt wurden In-Situ-Messungen mit Hilfe einer Messsonde, die in den Gehörgang eingeführt wird, durchgeführt. Als Signal diente in der Regel ein Breitbandrauschen oder ein gewobbelter Sweep in Freifeld. Man unterscheidet dabei zwischen mehreren Messungen Die REUG (real ear unaided gain) beschreibt das Übertragungsverhalten des offenen Ohrs. Wird zusätzlich ein Hörgerät eingesetzt, so wird die REAG (real ear aided gain) gemessen. Sie beschreibt die Verstärkung des Hörgerätes vor dem Trommelfell. Die Differenz zwischen der REAG und der REUG ist die REIG (real ear insertion gain) und beschreibt die effektive akustische Verstärkung durch das Hörgerät. Wird zusätzlich die Differenz zwischen der REIG und der Übertragung des Hörgerätes am normierten 2cc-Kuppler gebildet, so erhält man die RECD (real ear to coupler difference), welche vor allem bei der Kinderanpassung von Hörgeräten eine wichtige Rolle spielt. Das Ziel des Projektes war die praktische Durchführung von In-Situ-Messungen, Umgang mit dem Pegelmesser, Untersuchung des Einflusses von Otoplastiken auf die RECD und die Auswertung der Messdaten mit EXCEL.

 

Thema:

Entwicklung eines Programms zur subjektiven Audioqualitätsbeurteilung
Projektleitung: Dipl. Phys. Rainer Blum
Beschreibung: In diesem Projekt wurde gemäß der Empfehlung der International Telecommunication Union (ITU) ein Programm zur subjektiven Audioqualitätsbeurteilung in der Programmiersprache Matlab entwickelt. dabei wurde das sogenannte „Double-blind triple-stimulus with hidden reference“ Verfahren verwendet, bei dem die Beurteilung der Qualitätsverschlechterung gegenüber der Referenz dabei auf einer Skala von 1,0 (sehr störend) bis 5,0 (kein Unterschied zur Referenz) erfolgt. Zur Demonstration des Programmes wurden verschiedene Audiosignale ausgewählt und als unterschiedliche Audiocodecs implementiert.    

 

Thema: Paarvergleichtests von Audiosignalen für unterschiedlichen Cinch-Kabel
Projektleitung: Dipl. Phys. Rainer Blum
Beschreibung: Für dieses Projekt lagen Audioaufnahmen auf CD vor, die mit Stereomikrofonen in einem Hörraum aufgenommen worden sind. Die Verbindung zwischen CD Player und Verstärker erfolgte dabei mit unterschiedlichen Cinchkabeln. Für diese unterschiedlichen Aufnahmen wurde ein Paarvergleichstest realisiert, der in einer Freifeldhörkabine allerdings mit Standard- Kabeln durchgeführt wurde. Die Messdaten wurden herkömmlich und mit Hilfe des Bradly-Terry-Luce Modells ausgewertet. Konsistenz und Akkordanz der Paarvergleichsdaten waren dabei sehr niedrig. Mit diesem Versuchsdesign ließen sich keine Qualitätsunterschiede zwischen den Cinchkabeln belegen. (Ein Paarvergleichstest der direkt mit den Cinchkabeln durchgeführt wird, erscheint daher zweckmäßiger, jedoch fehlten hierfür die technischen Voraussetzungen.)

 

Thema: Bestimmung des Übertragungsverhaltens eines Headsets
Projektleitung: Dipl. Phys. Rainer Blum
Beschreibung: Es wurden Matlabskripte entwickelt, um auf verschiedene elektroakustische Arten das Übertragungsverhalten und den Feedbackpfad eines für das Kompetenzzentrum HörTech entwickelten Headsets (inklusive dazugehöriger Vorverstärker) zu bestimmen. Die Messungen wurden an einem KEMAR Kunstkopf mit den headseteigenen Wandlern durchgeführt.

 

Thema: Entwicklung eines Headsets für den Einsatz im Rahmen des Kompetenzzentrums HörTech
Projektleitung: Dipl. Ing.(FH) Stefan Moorkamp
Beschreibung:

 


 

Thema: Entwicklung eines Class-D Audioverstärkers
Projektleitung: Dipl.Ing.(FH) Stefan Moorkamp
Beschreibung:  

 

Thema: DSP-Programmierung
Projektleitung: Uwe Simmer
Beschreibung:

In diesem Projekt wurde der Praktikumsversuch "DSP-Programmierung" entwickelt. Der Versuch ermöglicht den direkten akustischen und messtechnischen Vergleich von fünf verschiedenen Realisierungen eines in MATLAB entworfenen IIR-Filters auf einem 16-Bit Festkomma-DSP (Blackfin). Ziel des Versuchs ist die Wahl einer geeigneten Filter-Realisierung.